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Filme legal downloaden

 

Die Technik zum legalen Filmdownload wird als Download-to-Own bezeichnet, und ist eine Technologie des Video-on-Demands. Dieses Verfahren hat, im Gegensatz zum Pay-per-View, den Vorteil, dass die Filme nach einer Leihfrist von nur einem Tag nicht unbrauchbar werden, sondern weiter benutzt werden können. Außerdem kann man sich bei Download-to-Own auch HD-Filme mit einer DSL-16.000-Leitung ansehen, sie kann sogar niedriger sein, was die hohe Datenrate des Streaming-Verfahrens unmöglich macht. Die Filme haben zumeist das sogenannte Audio Video Interleave-Format, was oftmals MPEG-4 oder DivX zur Kompression benutzt.

Zu den Anbietern des Download-to-Own gehören: Videoland, iTunes Store, Anixe und Arcor Video on Demand.

Das oben genannte sogenannte Audio Video Interleave-Format, (kurz AVI), wurde von Microsoft entwickelt und ist ein Video-Containerformat. Dabei bedeutet Audio Video Interleave, dass die Audiodaten und Videodaten ineinander verzahnt, interleaved, gespeichert werden.

Der Vorteil ist, dass die ADI-Formate sehr weit verbreitet sind, und die meisten Multimedia-Programme sie zumindest genügend unterstützen, was auch für die DVD-Spieler gilt. Nachteilig ist, das AVI nicht für alle Audio-Formate geeignet ist, zudem hält es eine ungenügende Unterstützung von Untertiteln, Menüs und Kapiteln bereit, wie sie auf DVD’s zu finden sind.

Das sogenannte Pay-per-View-Verfahren (Bezahlung pro Betrachtung) ist die inzwischen allseits bekannte Form des Bezahlfernsehens im Einzelabruf-Verfahren. Hierbei zahlt der Zuschauer allein das, was er an Sendungen wirklich gesehen hat, die zu einem entweder angebotenen oder ausgewählten Zeitpunkt für ihn freigeschaltet werden. Die häufigsten Angebote umfassen Filme, vor allem erotischen Inhalts, Sport und Konzerte.

Um Pay-per-View nutzen zu können, bedarf es entweder eines Digital-TV-Receiver per Kabel oder Satellit, oder einer Smart-Card, die beim PPV-Anbieter angemeldet ist, und eine Freigabe

in Form einer Entschlüsselung oder Decodierung ermöglicht.

Die Freischaltung der bestellten PPV-Programme wird auf verschiedenen Wegen angeboten, hier sind einige davon:

On-Screen = Auswahl und Freischaltung des Kunden über das Menü einer im Fernsehen gezeigten Set-Top-Box.

Internet/WAP = Die Auswahl erfolgt im Internet oder auf der WAP-Seite des Anbieters per Knopfdruck.

SMS = Die Bestellung geschieht durch eine Kurzmitteilung.

IVR = Der Kunde bestellt am Telefon per Interactive Voice Request, also durch Sprache oder Tastatur.

Hierzu benötigt der Kunde eine SmartCard- oder Kundennummer, einen PIN und die Information des gewünschten Programms, also Bestellnummer und Ausstrahlungszeit, oder es erfolgt eine unmittelbare Auswahl.